Die Flut

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Auf die Ebbe folgt die Flut, so oder so ähnlich kann man es auch mit der Deflation und der Inflation halten.

Die liebe Inflation, lange wurde sie vermisst, doch nun ist sie wieder da. Nachdem sie durch die Finanzkrise vertrieben wurde, herrschte die Deflation auf der Welt. Bis auf die Asset Werte die schon seit geraumer Zeit stark am steigen sind, konnte die Deflation fast alle Bereiche beherrschen. Dieser Umstand ändert sich und ein schwacher Trend ist erkennbar.

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Quelle: TradingEconomics

Der Anfang einer Inflation ist meist nicht so gut für die Assets, wie Aktien etc., doch das ist nur der Anfang. Langfristig sollte eine erstarkende Inflation auch für weiter steigende Märkte sorgen.

Wie wir hier in dem Blog schon öfters berichtet haben steigen weltweit die Zinsen, was im Endeffekt der Inflation weiter helfen wird.

Insgesamt bekommen wir nun so etwas wie eine Zeitenwende, die Inflationsrate wird weiter zunehmen und damit auch die Anleihen Rendite. Das bedeutet für langlaufende Anleihen nichts gutes, weswegen man weiter die Kurzlaufenden bevorzugen sollte.

Die Veränderung wird jedoch nicht über Nacht geschehen, sondern über einen recht langen Zeitraum. Der Bullenmarkt im Anleihenmarkt hat auch mehrere Jahrzehnte gedauert. Ähnliches kann man jetzt erwarten, um in der Analogie von Flut und Ebbe zu bleiben:

Das Meer kehrt zurück und bedeckt nach und nach wieder das von der Ebbe freigegebene Land, wobei die beiden Phasen von Ebbe und Flut gleich viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

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