Vorstand der Bundesbank befürchtet auch für Privatkunden Minuszinsen

Andreas Dombret (Vorstand Bundesbank) hat natürlich recht mit seiner Befürchtung. Minus 0,4 Prozent sind keine Kleinigkeit für die deutschen Banken und Sparkassen. Allerdings ist die aktuelle Lösung der Banken noch eine andere. Bisher werden eher die Gebühren angehoben und damit das Problem der Einlagenverzinsung auf alle Schultern verteilt, auch auf die, die keine Einlagen haben. Doch je weiter der Zins ins Negative rutscht und je länger er dort verbleibt, desto eher wird diese Lösung das Problem nicht mehr auffangen können.

Am Ende gibt es nur zwei Lösungen um mit diesem Problem dauerhaft umgehen zu können. Die wahrscheinlichste ist das Anheben der Finanzierungszinsen. Allerdings ist die Lösung nicht im Interesse der EZB. Immerhin würde sie gegen die Geldpolitik arbeiten.

Die zweite Variante ist tatsächlich eine Belastung durch Negativzins auch im Privatsektor. Dieser Schritt wäre allerdings ein Dammbruch in der EU und würde weit größere Auswirkungen mit sich bringen, als es vordergründig zu erkennen ist.

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6 Gedanken zu “Vorstand der Bundesbank befürchtet auch für Privatkunden Minuszinsen

  1. Wer sich als erster bewegt ( von den Banken ) bezüglich Negativzins wird aus meiner Sicht verlieren.
    Das alle gleichzeitig Negativzinsen für Privatleute verlangen glaube ich mal nicht.
    Ich glaube also auch an die erste Variante das Anheben der Finanzierungszinsen.
    Wenn mir das jemand vor Jahren erzählt hätte …

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