Japan – Industrieproduktion bricht ein

Japans Industrieproduktion bricht um sportliche 6,2 % ein. Damit stellt dieser Wert einen Rekord seit 2011 dar. Es zeigt sich immer mehr, dass die Regierung nun zum Handeln gezwungen wird. Ein solcher Rücksetzer in dem aktuellen Umfeld ist nicht tolerierbar, anders als der Rücksetzer nach Fukushima.

Die Nachrichtenlage aus Japan wird in den nächsten Tagen sehr spannend. „Nichtstun“ dürfte aktuell für Abe keine Option sein und es wird weitere Schritte geben in meinen Augen. Auch der starke Yen dürfte hier zusätzlichen Anreiz schaffen die großen Geschütze aufzufahren. Immerhin bedroht der Yen nicht nur die Exportindustrie der Japaner.

Die Japanische Gesellschaft ist eine Rentiergesellschaft, denn die Überschüsse aus den Jahrzehnten des Wachstums wurden immer wieder im eigenen Land in Kapitalprodukte investiert. Diese stehen allerdings dank der Notenbankpolitik immer weniger zur Verfügung. Die japanischen Investoren waren daher schon länger dazu „gezwungen“ ihr Vermögen auch außerhalb des eigenen Wirtschaftsraums anzulegen. Sollten der Yen also stärker werden, fallen die ausländischen Anlagen im Wert für den japanischen Investor. Solange die ausländischen Märkte gegen diese Entwicklung gegen an steigen, tut sich nicht viel. Sollte es aber zu Rücksetzern kommen in einer Phase des Yen Anstiegs, dürfte es mehr als nur ungemütlich werden.

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