Amon Amarth

Tief im Herzen des Schicksalsberges Amon Amarth steht die FED am Schicksalsfeuer. Der Hammer in ihrer Hand stürzt erneut donnernd auf den Amboss nieder, auf dem der „Eine Ring“ geschmiedet wird.

Ein Ring sie zu knechten,

Ein Ring sie alle zu finden,

Ein Ring sie ins Dunkel zu treiben

und ewig zu binden.

Aufgrund der letzten Entwicklungen ist ein Zinsschritt in den USA im Dezember wahrscheinlich. Die Zinsfutures preisen eine 50 Prozentige Wahrscheinlichkeit ein, dass die Zinsen im Dezember erhöht werden. Mit einer Erhöhung der Zinsen wird der US Dollar weiter gestärkt. Zusätzlich wird es noch mehr Druck auf die ausüben, die von einem Niedergang ausgegangen sind und sich daraufhin in USD verschuldet haben.

Nicht nur die Nachfrage nach USD wird dadurch erhöht, sondern auch die Attraktivität von sogenannten Krisenwährungen vermindert. Diese sogenannten Krisenwährungen wie Silber und Gold wurden in den vergangenen Jahren schon arg gebeutelt und sollen wohl auch in Zukunft ausgebremst werden.

In dem Beitrag Ash nazg durbatuluk ging ich schon einmal auf die, für den USD, positive Wirkung einer Zinserhöhung ein.

Wieso sollte die FED auch nicht die Zinsen erhöhen und den Weg zurück zur Normalität wagen, denn durch eine solche Maßnahme würde sich mit einem Schlag die Sonne über der US Konkurrenz verdunkeln. Auch würde die weitere Dominanz des USD vorerst bewahrt bleiben, da ja die Schulden in USD beglichen werden müssen und somit immer eine gewisse Nachfrage bleibt.

….

Auch zeigte die SNB im Januar, dass es vielleicht doch nicht so schlecht ist, langfristig, in einem “race to the bottom”, eine starke Währung zu besitzen. Die Vorteile einer sehr starken Währung überwiegen langfristig deren Nachteile. Denn eine starke Währung ist weltweit begehrt, unteranderem als Reserve Währung und sorgt für eine dauerhafte starke Nachfrage.

Der positivste Effekt einer Zinserhöhung wird aber die dadurch ansteigende Inflation sein. Damit würde auch Gibsons Paradox erneut bestätigt.

Sollte es soweit kommen, dass die FED endlich die Zinsen wieder in ein normales Terrain führt, wird Gibson´s Paradox zum tragen kommen. Dieses besagt, entgegen der vorherrschenden Theorie, dass durch einen Zinsanstieg auch jegliche Preise mit anziehen werden. Hier noch eine kurze Erklärung von Wikipedia:

Gibson’s Paradox is the observation that the rate of interest and the general level of prices are positively correlated.[1] It is named for British economist Alfred Herbert Gibson who noted the correlation in a 1923 article for Banker’s Magazine. The correlation had been noted earlier by Thomas Tooke.[2]

The term was first used by John Maynard Keynes, in his 1930 work, A Treatise on Money.[3] It was believed to be a paradox because most economic theorists predicted that the correlation would be negative. Keynes commented that the observed correlation was “one of the most completely established empirical facts in the whole field of quantitative economics.”

The Quantity Theory of Money predicts ….

https://en.wikipedia.org/wiki/Gibson%27s_paradox

Ein Zinsschritt wäre auch gleich die Beendigung von dem „Race to the Bottom“ der Zentralbanken, in dass sie sich alle hineingestürzt haben, in Folge von falschen theoretischen Annahmen. Eine Beendigung von diesem Umstand wäre für die Finanzmarkt Stabilität von unermesslichen Wert.

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2 Gedanken zu “Amon Amarth

  1. Pingback: Jahres Ausblick 2016 | zero2one-inside-hps

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