Die zweite Realität, eine Herausforderung jenseits der aktuellen Krisen.

Um dem kommenden Wandel in der Arbeitswelt, der Demographie usw. die sich auf tuenden Chancen abgewinnen zu können, muss sich das betroffene Gemeinwesen selbst wandeln und bereits zertrampelte Wege verlassen. Vereinfacht gesagt, sich neu erfinden. Die größte Herausforderung der nächsten zehn Jahre wird noch nicht der demographische Wandel sein, sondern der Wegfall von 40 – 60% der Arbeitsplätze, da mehr und mehr Routine arbeiten im Büro als auch am Fließband von Maschinen ersetzt werden, deren Algorithmen mindestens genauso gut, wenn nicht sogar effektiver, auf jeden Fall günstiger, die Arbeit verrichten. Auch werden die Arbeitnehmer zukünftig nicht mehr im Nationalen Wettkampf untereinander stehen, sondern international. In diesem Feld ist oDesk, ein internationaler Dienstleistungsvermittler, Pionier. Es ist keine Lösung sich vor diesem Problem zu verschließen oder zu versuchen es durch neue Gesetzgebungen zu unterbinden. Es ist eine natürliche Evolution ob sie uns gefällt oder nicht, die Welt wird nicht auf uns warten.

Die Welt der reinen Hardware Produzenten neigt sich dem Ende zu, die Digitalisierung breitet sich rasant aus und die Wichtigkeit digitaler / virtueller Güter nimmt zu. Die deutsche Wirtschaft, die immer noch in der „Zahnrad Ökonomie“ verharrt, ist dabei den Anschluss zu verlieren und muss sich nun neu Orientieren. Für viele wirkt eine solche Entwicklung befremdlich, sogar bedrohlich, doch sollte man die immensen Chancen beachten, die sich in diesem Feld bieten.

Plattformen und Netzwerke sind entscheidender als jemals zuvor. Um so mehr Personen eine Plattform benutzen, um so mehr werden folgen. Durch Plattformen und der Nutzung von den dort gewonnen Daten können Ineffizienzen in der Produktion, Lagerung, Logistik und vielen weiteren Bereichen minimiert, wenn nicht sogar abgeschafft werden.

Aufgrund der Digitalisierung wird aus den Regionen, die nicht an den positiven Effekten partizipieren, massiv Wirtschaftsleistung als auch Kapital abgesaugt. Das Geld fließt still und heimlich ab, an andere Unternehmungen, die woanders Steuern zahlen und deren Mitarbeiter. Von dieser Seite werden dann ebenfalls keine Steuereinnahmen generiert, auch fließt keinerlei Einkommen in die Region zurück.

Die steigende Bedeutung der virtuellen Güter für mehr und mehr Menschen, macht ein unendliches Wachstum möglich, und löst schon in naher Zukunft eines der Hauptprobleme in der aktuellen Zeit.

Viele Mitbürger begegnen einem bei einer solchen These mit dem Ausruf:

„Das ist doch alles nicht real, sind doch nur ein paar Codes, alles Wertlos!“

Dem kann man nur entgegnen, dass die Entwicklung im virtuellen Raum genau diese These belegt. Es werden von Usern hunderte US Dollar und sogar wesentlich höhere Beträge ausgegeben, um virtuelle Güter, Dienstleistungen, Immobilien in rein fiktionalen Welten, die nur im Universum des Internets existieren zu erwerben.

Manche dieser Fiktiven Realitäten sind reine Spiele wie World of Warcraft oder Diabolo, andere hingegen vereinen das spielerische Element geschickt mit einer Art Wirtschaftssimulation wie EVE Online. Eine dritte Gattung ist ein in sich geschlossenes Wirtschaftssystem, praktiziert in dem „Spiel“ Entropia Online. In diesem „Spiel“ wechselt ein Kaufhaus schon mal den Besitzer für 350 Tsd. USD oder ein ganzer Planet für mehrere Millionen USD.

Durch die Möglichkeit des unendlichen Wachstums, der Verschmelzung von verschiedenen bisher nebeneinander existierenden Realitäten ist die Frage einer nötigen Haushaltskonsolidierung fast überflüssig. Damit meine ich nicht, los jetzt, wir machen nun Schulden ohne Ende. Nein, das ist auch nicht ziel führend, doch eine Politik der Austerität ist der Anfang vom Untergang.

Diese Trugschlüsse konnte man zu genüge in der Asien Krise 1998 beobachten oder auch seit dem Ausbruch der letzten Finanzkrise in den Staaten der europäischen Union.

Die USA sind nach dem WWII von ihrem Schuldenberg runtergekommen, nicht durch sparen, sondern durch Wachstum. In Europa wurde auch massiv, investiert in der Nachkriegszeit und wo es nötig war die Schulden erlassen.

Wachstum ist der Schlüssel, Wachstum in den, für die meisten, fremden virtuellen Welten des Internets. All das sind Bereiche die auch besteuert werden können. Sie müssen nur als eine weitere Realität akzeptiert werden.

Lieber virtuell in einer neuen Realität wachsen, als sich dem halb metaphysischen Trugschluss hingeben, das Ende des Wachstums sei erreicht, nun müssen wir unser leben neu denken, in Form von Enthaltsamkeit.

Nein, dem ist nicht so. Durch die neu geschaffene Virtuelle Realität die ja erst ganz am Anfang steht, haben wir eine neue Welt erschaffen die bisher kaum „besiedelt“ worden ist. Die alte Hardware Welt ist voll und überbevölkert, die neue Virtuelle Realität bietet den Ausweg und die Richtung zum unendlichen Wachstum hin.

An dieser Stelle werden wir immer wieder über diesen Trend schreiben. Das HPS Modul ist so angelegt, in der richtigen Zeit, diese Werte aufzunehmen und so von dem massiven Trend zu profitieren.

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7 Gedanken zu “Die zweite Realität, eine Herausforderung jenseits der aktuellen Krisen.

  1. Sehr gut geschrieben. Hier ist der neue Megatrend, der noch größtenteils ignoriert wird. Aktuelle Technologieführerschaft ist in den USA zu finden.

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  2. Wirtschaftlich erfolgreiche virtuelle Welten auch im weitesten Sinn, mangels realer Wirtschaftskraft ist ein vielschichtiges Thema und massenhaft von äußeren Umständen abhängig. Solange das Geschehen vom Überfluß bestimmt ist, und junge Leute von früh bis spät virtuelle Kampfspiele gamen können, ohne zu verhungern, kann auch der Traum oder das Nichts durchaus ein Wertfaktor sein und würde auch bezahlt werden.
    Ob sich so allerdings erkennbare BIP-wirksame ökonomische Größen entwickeln lassen, kann auch bezweifelt werden.
    Die Flucht heraus aus der realen Welt in Scheinwelten, und das womöglich überwiegend, wäre die bankrotterklärung der Menschheit. Wir Flüchtigen könnten anstatt dessen auch ein Tütchen rauchen und uns so wegbeemen. Das wäre sehr viel billiger.
    Danke für den konstruktiven Beitrag, lieber @sach

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    • hi plus

      im Prinzip ist eine jede Realität fiktiv, sie ist kein Naturgesetz, sondern von uns Menschen geschaffen. Einem Bewohner von zum Beispiel Papua Neuguinea, der noch mit seinem Stamm in einem unerschlossenen Seitental wohnt und sich noch der Technik der Steinzeit bedient, dem erscheint unsere westliche Welt bestimmt auch rein Fiktional, virtuell, einfach unwirklich. Der Standpunkt was real ist, der ist relativ. Lassen wir einfach die Zeit entscheiden

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    • Tatsache ist: Die Tüte ist auch eine Flucht ja, und diese gibt es auch schon ewig…:-)

      Tach Plus!

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